
Frage:
Wenn man dich in drei Worten
zusammenfassen müsste welche
wären das, damit wir dich sofort ins
Herz schließen?
Sandra: Wenn
man mich in drei Worten
zusammenfassen müsste, dann wäre
ich wohl: Herzensgut, hilfsbnereit
und eine kleine Träumerin. Ich habe
das Herz einfach am rechten Fleck und
bin ein Mensch, der ehrlich und
aufrichtig durchs Leben geht. Wenn
jemand meine Hilfe braucht, zögere
ich keine Sekunde. Man kann sich auf
mich verlassen, ich bin sofort zur
Stelle, wenn es brennt. Ich bin eine
kleine Romantikerin. Ich mag es
einfach, wenn die Welt ein bisschen
mehr nach Herzgefühl funktioniert
und alles etwas bunter und
liebevoller aussieht.
Frage:
War das Mikrofon schon immer dein
treuester Begleiter oder gab es einen
Moment, in dem die Musik dich einfach
gefunden hat?
Sandra:
Oh ja, absolut! Ich
bin mit einer Melodie im herzen groß
geworden. Schon als kleines Mädchen
gab es für mich nichts schöneres
als zu singen - am liebsten
natürlich vor meiner Familie. Aber
mein allerbestes Publikum waren meine
Stofftiere, die in meinem Zimmer
saßen und mir treu zugehört haben.
Musik gehört einfach zu mir, seit
ich denken kann.
Frage:
Man sieht dich fast seltener als eine
Sternschnuppe in der Medienwelt. Bist
du so kamerascheu oder ist das pure
Absicht?
Sandra:
Ich sags mal so: Mein
Privatleben ist mein heiliger
Rückzugsort. Aber ehrlich gesagt
hätte ich mich sehr gefreut, wenn
die Medienwelt mir öfters mal die
Türen geöffnet hätte. Ich würde
meine Musik so gerne mit der ganzen
Welt teilen, aber leider bleib der
Weg dorthin oft verschlossen. Das ist
tatsächlich einer der Hauptgründe,
warum ich bisher noch nicht so
präsent sein konnte, wie ich es mir
gewünscht hätte.
Frage:
Man stellt sich dein Leben oft wie
ein Traum vor - aber wie viel harte
Reallität und wie viele zerbrochene
Illusionen stecken wirklich hinter
deinem Weg in die Musikwelt?
Sandra:
Ganz ehrlich? Mein Weg war kein
Spaziergang, sondern ein ständiger
Kampf gegen den Sturm. Ich bin mit
der naiven Vorstellung gestartet,
dass dies eine wundervolle Welt ist,
aber die Realität hat mich hart
belehrt. Es war ein Weg voller
Hindernisse, oft überschhattet von
Lügen und falschen Versprechungen.
Ich mussste schmerzhaft lernen, dass
hinter der glitzernden Fassade oft
Menschen waren - egal ob Produzente
oder Plattenfirmen - die nicht dein
bestes wollen. Ich habe unendlich
viel Zeit an die falschen Leute
verloren und musste mir jeden
Millimeter meines Erfolgs steil
erkämpfen. Auch heute noch ist es
ein täglicher Kraftakt, weil man in
diesem Business ständig gegen
falsche Erwartungen und bittere
Erfahrungen ankämpfen muss. Es ist
ein Aufstieg, der niemals
aufhört.
Frage:
Wenn das Mikrofon mal Pause hat: Wo
findet man dich, wenn du die Akkus
wieder auflädst?
Sandra:
Entweder ich flüchte in den
Wald und quatsche mit den Bäumen
ich bin ein echtes Naturkind,
oder ich mache es mir zu Hause
richtig gemütlich und tauche mit
entspannender Musik in meine ganz
eigene Welt ein. Diese Welt bedeutet
mir alles. Ohne diesen Rückzugsort
könnte ich gar nicht durch Leben
gehen - es ist mein heiliger
Ort.
Frage:
Wenn du mal tief in dich
hineinblickst, welche
Charaktereigenschaft schätzt du an
dir selbst am meisten?
Sandra:
Meine Unbeugsamkeit.
Ich schätze an mir am meisten, das
ich ein Mensch bin, der niemals
aufgibt. Egal ob es um neue Projekte
geht oder um meinen Platz in dieser
Welt - wenn ich mir etwas vornehme,
dann ziehe ich das durch. Diese
Eigenschaft, immer wieder aufzustehen
und meinen Weg mit einer klaren
Entschlossenheit weiterzugehen, ist
mein wahrer Kern. Ohne dieses
Durchsetzungsvermögen und den Wille,
niemals beizugeben, wäre ich heute
nicht hier. Es ist dieser innere
Motor, der mich antreibt, egal was
kommt.
Frage:
Gibt es ein Hobby von dir, von dem
wir noch nichts wissen? Bist du
heimlich eine Meisterin in etwas?
Sandra:
Singen ist natürlich meine
Nummer eins. Aber ich habe auch ein
Auge für die kleinen Dinge: Ich
liebe es, Landschaften mit meiner
Kamera einzufangen. Wenn ich einen
perfekten Moment auf Foto habe,
hüpft mein Herz ein kleines bisschen
höher!
Frage:
Was bedeutet dieses große Wort
Liebe eigentlich für
dich?
Sandra:
Die Liebe ist das Salz in der
Suppe und der Zucker im Kaffee. Ohne
sie wäre alles ziemlich fad, oder?
Sie gibt dem ganzen Chaos hier
draußen erst einen Sinn.
Frage:
Wie sehr liebst du Tiere eigentlich?
Würdest du dich selbst als
Tiermenschen bezeichnen?
Sandra:
Ob ich ein Tiermensch
bin? Ich würde sagen: Mein Herz
gehört ihnen ganz und gar. Vor allem
liebe ich kleine Hunde über alles
sie sind für mich einfach
etwas ganz Besonderes. Meine erste
kleine Hündin hieß Pebbles. Sie war
meine ganz große Liebe, mein Ein und
Alles. Als sie über die
Regenbogenbrücke gegangen ist, ist
für mich weit mehr als nur eine Welt
zusammengebrochen. Es fühlte sich
an, als wäre ein Teil meiner eigenen
Seele mit ihr gegangen.
Heute
schenkt mir meine kleine Hündin
Peaches jeden Tag aufs Neue diese
unendliche Kraft. Sie ist mein Leben,
mein tägliches Glück und die Seele
an meiner Seite - ohne sie wäre
alles nur halb so schön, denn sie
macht meine Welt erst komplett. Ich
liebe sie über alles. Und weil ich
weiß, dass eine solche Liebe niemals
endet, trägt mein Herz einen ganz
besonderen Wunsch: Wenn irgendwann
meine Zeit gekommen ist, werde ich
gemeinsam mit meinen beiden Mäusen
dort meinen Frieden finden, wo meine
Mama und ihre kleine Hündin Cheryl
im Gemeinschaftsgarten für Mensch
und Tier auf dem Ohlsdorfer Friedhof
hier in Hamburg bereits auf uns
warten. Meine Mama hatte selbst ein
so unglaublich großes Herz für
Tiere und hat ihre kleine Cheryl so
sehr geliebt, dass es ihr innigster
Wunsch war, für immer Seite an Seite
und untrennbar mit ihrer Maus vereint
zu ruhen. Meine Hunde sind für mich
nicht nur Begleiter sie sind
ein Teil meiner Ewigkeit.
Frage:
In einer Welt, die sich
immer schneller dreht, wie wichtig
sind dir da Familie und Freundschaft
heute noch?
Sandra:
Für mich sind Familie und
Freundschaft das Höchste überhaupt
sie sind mein Anker, mein
Fundament. Aber ich muss ehrlich
sagen: Es macht mich zutiefst traurig
zu sehen, dass das Handwerk der
Beziehung, dieses echte
Füreinander-Zeit-Haben,
fast ausgestorben ist. Früher war es
eine Herzensangelegenheit, sich zu
begegnen und füreinander da zu sein
heute ist diese Beständigkeit
zu einer Seltenheit geworden, die man
fast schon suchen muss. Ich weiß,
dass es da draußen vielleicht noch
Menschen gibt, die das Glück haben,
echte Gemeinschaft zu erleben. Aber
in meiner Welt, in meinem Umkreis,
ist das leider verloren gegangen.
Egal ob in der Familie oder im
Freundeskreis: Jeder geht nur noch
seinen eigenen Weg. Alles ist so
schnelllebig geworden und spielt sich
fast nur noch digital ab. Man schickt
sich Nachrichten, aber man begegnet
sich nicht mehr. Es schmerzt mich
zutiefst, dass der Zusammenhalt, der
uns eigentlich tragen sollte, nur
noch als flüchtiger Text auf einem
Display existiert. Wir zeigen der
Welt alles, was wir erleben, während
die Menschen, die uns wirklich
brauchen, in unserem Schatten
unsichtbar werden. Am Ende bleiben
wir mit unseren Geräten zurück,
während die echte Nähe unbemerkt im
Nirgendwo verschwindet.
Frage:
Was ist dein ultimatives Rezept für
ein Lächeln im Gesicht?
Sandra:
Ein sonniger Morgen, das
Konzert der Vögel im Garten und ganz
viel frische Waldluft. Es sind die
kleinen Dinge. Ein paar
Sonnenstrahlen im Gesicht, und der
Tag ist perfekt.
Frage:
Wenn du eine Superkraft hättest und
eine Sache auf der Welt sofort
ändern könntest was wäre
das?
Sandra:
Ich würde mit dem Finger
schnippen und überall für
Gerechtigkeit sorgen für uns
Menschen und für alle Tiere. Eine
Welt, in der keiner mehr den
Kürzeren zieht, das wärs
doch!
Frage:
Die gute Fee klopft an: Du hast drei
Wünsche frei. Was steht auf der
Liste?
Sandra:
Gesundheit, eine
ordentliche Portion Glück für jeden
und Weltfrieden. Ein sicheres Zuhause
auf dieser Welt, das niemanden
ausschließt.
Frage:
Wie geht die Reise weiter? Was
dürfen wir von dir als Nächstes
erwarten?
Sandra:
Ich bleibe meiner Leidenschaft
treu und bastle fleißig an neuen
Songs. Die Zukunft steht in den
Sternen, aber ich habe vor, sie
ordentlich zum Leuchten zu
bringen!
Frage:
Zum Abschluss: Welches Lebensmotto
würdest du uns gerne mit auf den Weg
geben?
Sandra:
Ganz klar: Hör niemals auf, an
dich und deine Träume zu glauben
egal, wie laut die Zweifler
sind!

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